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Kick Ass Cup 2019 kostet Lehrgeld.

In meiner Eigenschaft als Sportreporter berichte ich heute vom Kick Ass Cup 2019, der an beiden Tagen des Wochenendes ausgetragen wurde. Mit Bildern von zwei Begegnungen am Samstag.

Die Harbor Girls hatten sie sich Teams aus Barcelona, Glasgow und Namur eingeladen und es war klar, dass sie damit keine Spaziergänge gebucht hatten. Alle Teams sind hochkarätige Gegner und das zeigte sich auch in den Ergebnissen. Die Niederlagen waren deutlich, aber das schien kein Problem zu sein. Beim Rollerderby feiert man einfach die Siege der anderen. Die Vorstellung, dass ein Fußballspiel 8:1 endet und sich anschließend alle lachend in Armen liegen, taugt ja für einen Comedy-Sketch. Beim Rollerdeby hingegen ist es normal.

Das heißt nicht, dass vorher nicht mit allen erlaubten Mittel gekämpft wird und im allgemeinen Gewühl auch mal hart auf weich trifft. Eigentlich ist es verwunderlich, dass dies eher selten passiert.

Das Spiel gegen Barcelona war allegmein eher hart für die Harbor Girls. Nur selten konnte sich ihre Jammerin so durchsetzen wie hier:

Die Wall der Spanier*innen stand meist extrem solide. Hier bleibt nur der Star Pass als Ausweg, d.h. die Jammerin gibt ihre Kappe und damit ihre Rolle im Spiel weiter und wünscht viel Glück.

Und die Interims-Jammerin macht sich auf den Weg.

Wie es dann weitergeht, muss ich bei Gelegenheit in Erfahrung bringen. Ganz unkompliziert ist das Regelwerk leider nicht, wie schon ein Blick auf den Rechner eines der zahlreichen Non Skating Officials vermuten lässt.

Spieler*innen oder Referees und Non Skating Officials – wer ist eigentlich in der Überzahl auf dem Track. Nächstes Mal zähle ich durch.

Hier freuen sich die Spanier*innen über den Sieg.

Auf dem anschließenden obligatorischen Gruppenfoto ist es schon schwieriger, Gewinner*innen und Verlierer*innen zu unterscheiden. Selbst wenn man es weiß, ist es schwierig, zumal die Projektion des Ergebnisses verdeckt ist. Ein scharfer Blick auf das schwarze Shirt hinten in der Mitte könnte helfen.

Die Euphorie im Fanblock hielt sich in Grenzen.

Hey ho, Glasgow! Im nächsten Spiel wurde es noch schwieriger durchzukommen. Das könnte wohl auch daran gelegen haben, dass die Harbor Girls beim zweiten Spiel in Folge schon etwas angezählt waren.

Die Jammer*in der Gegenseite schien nach Belieben an der Wall der Hamburger*innen vorbeizuhuschen. Ein sehr ungewohntes Bild in Hamburg.

Entspannte Stimmung in der Halbzeit.

Auf in die zweite.

Die Wall formiert sich für den nächsten Jam.

Doch es half nichts. Am Ende jubelten die Schott*innen.

Trotz allem war die Stimmung in der Halle gut. Helfer feiern Helfer.

Referees reparieren zwischendurch die Trackmarkierung.

Und es wird geglitzert.

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