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Das Beste an einer Insel sind die Ränder.

  • Sonnenaufgang in Mirissa, wo Sri Lanka schon etwas touristisch verdorben ist, aber schön aussieht.
  • Früher war es wohl ein Paradies, heute reicht es leider nur noch für eine Zone. Man kann halt nicht alles haben.
  • Fischer am Stil – irgendwo an der West Coast, yo. Wenn man ein Foto machen will, kommt ein jemand, kuckt unfreundlich und kassiert 200 Rupien. Keine Ahnung, ob die wirklich noch angeln oder nur so tun und von der Modelgage leben. So oder so aber sicher nicht in Saus und Braus.
  • One for the Show, two for the Money. Erst wird niedlich gespielt, dann: "Bonbon? Money?!" Tipp: Immer in der Tasche haben. Bonbons machen Kinder und Mütter glücklich, Kippen die Männer, Geld alle. Das Schöne ist: Schon mit 100 Rupien (160 Rupien= 1 Euro) kann man einem Fischer, der nichts gefangen hat, den Tag retten.
  • Katamaran
  • Sonnenuntergang mit Tuc Tuc

Tolle Strände hat Sri Lanka ohne Ende, allerdings mit einem kleinen Wehrwolfstropfen. Am Strand konzentriert sich der Tourismus und die Einheimischen dort haben sich darauf auch eingestellt. Touristen sind Geldautomaten. I  ATM.

In den weniger touristschen Gegenden hatten wir uns daran gewöhnt, angeglotzt zu werden wie Aliens. Angequatscht wurden wir auch. Immer sehr freundlich, manchmal irgendwann anstrengend, wegen der selten guten Englischsprechnung, aber kaum je mit Hintergedanken. Klassischer Gesprächsverlauf:

1. Grußformel

2. „Where are your from?“

3. „How long Sri Lanka?“

In den Tourigegenden, kommt dann aber mit Sicherheit

4. Angebot/Bitte: Kauf dies, kommt mit dorthin, gib mir … Nichtmal unbedingt übertrieben freundlich und im Erfolgsfall statt „danke“ auch gern einfach mit „ok“ das Geld einstecken.

Das Land ist reich an so vielem, aber Armut ist allgegenwärtig. Wir hatten immer entsprechend Geld oder Zigaretten/Bonbons in der Tasche. Manchmal mehr Kohle, als jemand dort im durchschnitt pro Monat verdient. Von dem schalen Gefühlt, das von diesem Wissen kommt, kann man sich nicht so einfach freikaufen. Aber irgendwann ist man von dem ständigen Gebaggere so genervt, dass der Ärger überwiegt. Zum Glück. Gerechter und auch ungerechter Zorn fühlt sich besser an als schlechtes Gewissen.

Aber von dieser kleinen Nerverei abgesehen, war es doch eher großartig.

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